Kirchen im Pastoralverbund | Offene Kirchen | Öffnungszeiten

Hamm-Mitte-Westen. In den Jahren um 1770 beschloss der Franziskanerpater Januarius Brunnemeyer aus Hamm den Neubau einer Kirche und zog mit königlicher Genehmigung durch die Lande, um die Mittel hierfür zu sammeln. Ein Grundstück für den beabsichtigten Kirchenbau hatte ihm die Freifrau Annamaria von Torck etwa 150 m südlich der Schlossgräfte überlassen, nachdem das Schloss selbst 1764 abgebrannt war.

Im Juli 1771 wurde der Rohbau begonnen und schon Ende des folgenden Jahres fertig gestellt. Am 25.10.1775 konnte der Kirchenbau den Heiligen Petrus und Paulus geweiht werden. Damit hatten die Katholiken des weiten Kirchspiels Herringen ein neues eigenes Gotteshaus. 1824/25 entließ man sie aus allen Verpflichtungen gegenüber der evangelischen Kirche in Herringen und 1842 erhielten sie vom Paderborner Bischof endgültig alle Pfarrrechte.

Die im 19. Jahrhundert zunehmende Industrialisierung der Umgebung ließ die katholische Bevölkerung schnell wachsen und weitere Kirchenbauten im Bereich des alten Kirchspiels Herringen entstanden:
  • 1865 | St. Josef | Hamm Westen
  • 1908 | St. Marien | Wiescherhöfen
  • 1920 | St. Bonifatius | Westenheide
  • 1928/30 | Hl. Kreuz | Herringen
  • 1931/32 | St. Liborius | Daberg, Geist und Lohauserholz
Impressum | Rechtliche Hinweise | Sitemap | Kontakt